#71 Holger Arends: Wie sicher sind Smart Home Systeme wirklich?

Shownotes

Wie sicher sind Smart-Home-Systeme wirklich? In dieser Folge der E-Show spricht Moderator Max Herrmannsdörfer mit Holger Arends von Homematic IP (eQ-3) über genau diese Frage – und räumt mit einigen typischen Mythen auf. Klar wird: Moderne Systeme sind heute deutlich besser abgesichert, als viele denken. Verschlüsselte Funkkommunikation (z. B. per AES), lokale Gerätekommunikation ohne Cloud-Zwang und durchdachte Sicherheitsmechanismen wie Benutzerrechte oder physische Authentifizierungsschritte sorgen dafür, dass ein „einfaches Hacken“ in der Praxis kaum möglich ist. Gleichzeitig spielt auch der Umgang mit Daten eine zentrale Rolle – etwa durch minimale Datenspeicherung oder Serverstandorte in Deutschland.

Für Fachhandwerker besonders relevant: Sicherheit im Smart Home ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern vor allem von Planung, Installation und Konfiguration. Fehlalarme oder Sicherheitslücken entstehen oft durch falsche Platzierung von Komponenten oder unklare Programmierung. Systeme wie Homematic IP zeigen zudem, wie sich Sicherheitsfunktionen intelligent mit anderen Anwendungen kombinieren lassen – von Heizungssteuerung über Licht bis hin zu Alarm- und Zutrittslösungen. Das eröffnet neue Geschäftsfelder und Mehrwerte für Kunden – im Neubau wie auch in der Nachrüstung.

Die Folge wird unterstützt von Homematic IP - dem Smart-Home-System für alle Gebäude!

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Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wird unterstützt von HOMATIC IP, dem Smart Home System für alle Gebäude. E-Show. Elektrohandwerk, Smart Building und Elektromobilität. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der E-Show. Ich bin Max Hermannsdörfer und heute geht's Smart Home. Besonders die Frage, wie sicher ist Smart Home denn wirklich? Und diese Frage möchte ich heute klären und deshalb habe ich einen Smart Home Experten an meiner Seite. Ich begrüße ganz herzlich Holger Ahrens von HOMATIC IP. Hallo Holger. Ja, hallo Max. Danke für die Einladung. Ja, wir wollen uns heute ein bisschen zum Thema Sicherheit im Smart Home unterhalten und mal schauen, welche Möglichkeiten es da gibt und wie man da am besten auch, ich denke, einfach. herangeht, welche Produkte dort in Frage kommen. Aber du sicherlich das eine oder andere als Frage vorbereitet. Ja, ja, ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, habe mir ein Punkte aufgeschrieben. Freue mich sehr, dass du mit dabei bist. Vielleicht steigen wir aber einmal mit dir persönlich ein, damit unsere Zuhörer und Zuhörerinnen auch wissen, wer hier heute mit mir zusammen im Podcast ist. Holger, sag doch gern einfach mal ein, zwei, drei Worte zu dir und warum du dich so gut mit Smart Home auskennst. Ja, da muss ich tatsächlich bisschen ausholen. Also ich habe viele, viele Jahre bei uns im Unternehmen EQ3 als technischer Trainer gearbeitet und habe ja unsere Elektroinstallateure im Handwerk eben geschult, auf Smart Home Produkte geschult, auf unserer Produktomatik IP geschult und da natürlich unter anderem auch die Sicherheitsprodukte gezeigt, in Kombination mit allen anderen Funktionen, Produkten, die da so möglich sind. Bin jetzt aber tatsächlich im Marketing seit einigen Jahren und insbesondere dort schwerpunktmäßig auf unserem eigenen YouTube-Kanal unterwegs mit Tutorials zu unseren Produkten, Vorstellungen, aber auch einem wöchentlichen Live-Format. Also wer mal zuschalten möchte, gerne einfach mal reinschauen. Das heißt, so Podcast ist für dich ja gar kein Stress mehr. bist da.

Max Herrmannsdörfer: Erprobt, was Mikrophone und Kamera anbelangt. Ja doch eigentlich schon. Kann man so sagen. Also einmal die Woche, wie gesagt, live auf YouTube. Auch im Handwerk tatsächlich mittlerweile ganz interessant geworden, wie ich meine. Wir haben immer mehr Handwerker mit dem Live-Format dabei, wo sonst eben doch der klassische Endkunde noch war, der Fragen gestellt hat. Aber auch die nutzen jetzt mittlerweile eben diese wöchentliche Chance, ihre Fragen loszuwerden. Sie machen da ganz klassisch FAQ oder eben auch mal Produktvorstellungen. Wann ist dieses Live-Format immer? Ist das immer zu einem regelmäßigen Zeitpunkt? Ja, also wir versuchen es tatsächlich montags, 16 Uhr zu platzieren. Manchmal kommt was dazwischen, weißt du selbst, ne? Mal eine Messe, mal einen Termin, dann wird es verschoben. ja, wir versuchen es am Montag. Um das einmal einzuordnen, du hast jetzt EQ3 und HOMATIC IP schon erwähnt. Für was steht das genau? Jeder, der es nicht kennt, was muss man sich darunter vorstellen? Also EQ3 ist das Unternehmen, das hinter der Marke HOMATIC IP steht. Ich glaube, das ist den meisten tatsächlich dann eher ein Begriff als EQ3. HOMATIC IP als Smart Home Gesamtsystem, als Whole Home Solution mit eben über 200 verschiedenen Produkten an der Zahl, Außenbereichssicherheit, Lichtsteuerung, Rolleransteuerung. Da kann ich jetzt ewig ausholen. 200 Produkte einmal runter beten. Ja, bitte nicht. Dann wird der Podcast ein bisschen zu lang. Wir beschränken uns heute vielleicht auf so paar einzelne Lösungen, aber immer unter dem Gesichtspunkt, wie sicher ist Smart Home wirklich? Und da stellt sich mir jetzt erst mal die Frage, über was reden wir überhaupt? Reden wir über die Sicherheit tatsächlich vor Ort, also zum Beispiel Einbruchsschutz? Oder reden wir über Hackerangriffe, über die IT-Sicherheit? Also ich denke beides ist durchaus interessant, das mal zu beleuchten, ja, weil natürlich habe ich die Möglichkeit mit einem Smart Home System wie Omatik IP jetzt auch Sicherheitsthemen abzudecken. Also jetzt erstmal nicht in den Bereich Hacking und dergleichen zu gehen, sondern ja im Sinne einer Alarmfunktion mein Haus eben abzusichern durch verschiedenste Produkte. So und natürlich muss ich mir dann aber auch im Nachgang oder auch vielleicht im Vorfeld je nachdem schon Gedanken machen.

Max Herrmannsdörfer: Wie sicher ist das Ganze denn auch tatsächlich? Was habe ich vielleicht auch zu beachten bei der Installation, bei der Auswahl eines solchen Systems? Könnte Klassiker sein, was passiert mit meinen personenbezogenen Daten? Das ist immer ein Thema. Wir hatten bei uns erst letztens Datenschutz, Audit und genau da war auch so eine Frage, was passiert mit den Daten? Also das spielt natürlich auch bei Smart Home dann eine große Rolle. Absolut. Wir schauen uns diese beiden Bereiche aber trotzdem mal an. die, die tatsächlich Gefahr vor Ort, Einbruchsschutz, Alarmanlagen und dann aber auch den Bereich Fernzugriff und wie leicht sind Systeme tatsächlich zu hacken? Da gibt es immer wieder so ein paar Mythen, paar Aussagen, die man zu Smart Home immer wieder hört, auch von Kundenseite. Bleiben wir nochmal dabei bei der Aussage, Smart Home kann doch ganz einfach gehackt werden. Ist das so, Holger? Also so einfach ist es natürlich nicht. Zunächst einmal ist ja alles, was wir hier im System haben, also die Kommunikation unter den eigenen Produkten verschlüsselt. Also es ist jetzt nicht so, dass man einfach beigehen kann, jetzt mit irgendeinem Empfänger sich neben das Objekt stellt, ein bisschen mit lauscht, die Funkkommunikation mit lauscht. Kennt man aus dem ein oder anderen Film. Da wird dann irgendwie die Datenkommunikation mit protokolliert, mitgeschrieben. Und dann kann man den Befehl direkt wieder ausgeben. So einfach ist es natürlich nicht. Da ist eine AES-Verschlüsselung dahinter und die lässt sich so einfach natürlich nicht knacken. Das ist ähnlich wie beim Online-Banking. Auch da ist eben eine solche AES-Verschlüsselung hinterlegt und sorgt für die notwendige Sicherheit der Kommunikation zwischen den eigenen Produkten. Man kann jetzt noch einen Schritt weitergehen und sagen, wie sieht es denn aber aus, wenn ich das System vielleicht störe? Auch solche Dinge kommen ja immer mal wieder hoch. Denke ich tatsächlich gerade, wir hatten uns ganz kurz im Vorfeld über Automobilbau und sowas unterhalten. Da hört man immer wieder, dass zum Beispiel auch beim Verriegeln eines Fahrzeugs mit einer Fernbedienung irgendein Störsender gerade aktiv betrieben wird. Man selbst als Nutzer gar nicht mitbekommt, dass das Fahrzeug jetzt gar nicht abgeschlossen wurde, weil der Störsender das verhindert hat. Und da gibt es eben auch verschiedenste

Max Herrmannsdörfer: Vorgehensweisen, wie man eben auch so was hinweisen kann. Bei uns im System wird zum Beispiel ein Störsender auch tatsächlich erkannt und ich bekomme direkt eine Benachrichtigung auch in meine App, dass eben ein Störsender gerade dafür sorgt, dass die Kommunikation nicht einwandfrei möglich ist. Also das führt von A bis Z irgendwo dieses Thema und man kann da sicherlich ganz ganz viele Bereiche beleuchten, aber ich glaube dieser ganz wichtige Punkt für viele ist immer, kann ich in die Funkkommunikation eingreifen. Wenn wir das Ganze aus Handwerkssicht beleuchten, die Handwerker nehmen die Rolle des Beraters, des Installateurs dann tatsächlich auch ein. Was ist da wichtig? Worauf sollen die achten, wenn sie solche Systeme verbauen? Gibt es da gewisse Sicherheitsstandards, einfach eingehalten werden müssen, damit die Systeme sicher sind? Also grundsätzlich sollte man immer ein Auge darauf haben, was passiert hier einerseits mit meinem persönlichen Daten, weil das immer auch ein Indikator dafür ist, wie sicher ist ein System. Wie geht der Hersteller mit eben solchen Themen? Und wenn ich weiß, okay, auch mit personenbezogenen Daten wird das schon sehr umsichtig mit umgegangen, dann kann ich in der Regel auch davon ausgehen, dass das System grundsätzlich auch einem gewissen Sicherheitsstandard folgt. Ja, das erst mal vorab. Aber es gibt natürlich auch so andere Dinge wie zum Beispiel Server Standorte. Ja, wäre immer ein Thema, was ich einmal kurz abfragen würde über welche. Kommunikations-Server wird gesprochen, wenn ich mit meinem Smartphone jetzt beispielsweise das Licht einschalte, die Heizung variiere oder, oder, oder. Sind das deutsche Server, die auch vielleicht mit deutschen Datenschutzbestimmungen versehen sind, beziehungsweise danach eben verwendet werden? Ja, oder sind das vielleicht auch irgendwelche Server, die ich von den Quellen her, von den Standorten her nicht so richtig zuordnen kann? wo ich eben auch nicht weiß, worüber geht jetzt genau die Datenkommunikation. Das wäre also etwas, wo ich mich auf jeden Fall im Vorfeld mit beschäftigen würde. Okay. Ich kann mir vorstellen, für Kunden ist das ein großes Thema, wie sicher solche Systeme dann auch sind. Gerade wenn es auch Vorbehalte gibt. Was würdest du den Handwerksbetrieben raten, die stark in der Beratung sind? Wie gehen sie da mit ihren Kunden am besten vor? Und sind es vielleicht auch Fragen, die bei euch in den Livestreams dann auch vorkommen, wenn es speziell Beratung geht?

Max Herrmannsdörfer: Also es ist tatsächlich so, wenn wir jetzt auf Sicherheit uns nochmal beziehen. Ja, es ist tatsächlich ein Thema, das bei uns in den Live Formaten gar nicht so häufig hochkommt, weil wir, ich glaube, mit Homatic Alpida schon einen sehr, hohen Sicherheitsstandard uns erarbeitet haben und das eben auch im Feld bekannt ist. Ja, bei den Installatoren und auch bei den Kunden. Ich sprach gerade ja schon das Thema an mit deutschen Servern, die die Kommunikation, verschlüsselte Kommunikation zwischen den Produkten. und dergleichen. Das ist auf jeden Fall etwas, wo ich sage, da werden wir gar nicht so oft mit konfrontiert. Wenn jetzt aber tatsächlich ein Kunde eine Beratung wünscht, dann muss man eben genau auf diese Dinge hinweisen und immer wieder ansprechen, dass das, wenn ich ein Smart Home vollständig ausstatte mit Türschlossantrieben, mit Heizungssteuerung, mit Lichtsteuerung und auch anderen Sicherheitskomponenten, dass ich mir dann schon im Klaren darüber sein sollte, worüber läuft der Kommunikationsweg und möchte ich dieses Risiko gegebenenfalls eingehen? Ich meine, bei Türschlussantrieben, ist somit das kritischste Thema, wie ich finde, da besteht halt grundsätzlich eine Chance, dass irgendjemand in der Kommunikation sich beteiligt und vielleicht die Tür öffnet. Das Schlimmste, was in irgendeiner Form passieren kann. So, und da muss man einfach sicherstellen, dass das System, was ich zukünftig einsetzen möchte, das Smart Home System, das eben zuverlässig verhindert, über welche Wege und Mittel das auch immer sein mag, ob es jetzt die Serververbindung ist oder aber auch eine Benutzerrechteverwaltung, in der ich genau definieren muss, welcher Benutzer eigentlich in der Lage ist, einen Türschlossantrieb zum Beispiel auch zu verwenden. Das sind Dinge, da muss ich dann halt auch der Installateur mit auseinandersetzen und ja, gegebenenfalls eine Rede und Antwort stehen. Wie löst ihr das bei Homatic IP genau? Kannst du das erklären? Ja, also grundsätzlich habe ich ja erstmal eine Einrichtung, die ohne Benutzerdaten auskommt. Das finde ich schon mal ganz, ganz wichtig bei Homatic IP. Registrierung ist nicht nötig. Ich lad mir einfach die kostenlose Homatic IP herunter, scanne einen QR-Code, der auf meiner Basisstation ist und dann bin ich bereits auf dem System, ohne dass ich mich registrieren muss in Form von E-Mail, Kontaktdaten oder dergleichen. Ja, ist für mich schon mal

Max Herrmannsdörfer: was wichtig ist, dass der Hersteller gar nicht weiß, wer verbirgt sich eigentlich hinter einer bestimmten Installation. Denn auch da kann man dann ja plötzlich wieder über produktbezogene Werbung und dergleichen nachdenken, weiß der Teufel, was da alles passieren kann und was ich plötzlich vielleicht für Angebote in meinen E-Mails erhalte. Ich bin jetzt mal ein bisschen zurecht. Ich stelle mir die Temperatur zu Hause immer hoch, weil mir kalt ist. Und plötzlich kriege ich eine E-Mail, Angebote über Heizdecken. Jemand zerstellt, Mensch, dem ist ja immer kalt zu Hause. Dem geben wir jetzt mal ein paar Angebote für ein paar nette Heizdecken, damit er nicht immer so kalt ist. Das ist für mich schon mal ein wichtiger Punkt, dass man nichts über mich als Anwender weiß. So, aber natürlich haben auch beispielsweise eben die verschlüsselte Kommunikation, die deutsche Server und eine Benutzerrechte Verwaltung. Ich sprach das gerade schon mal an. Jeder Nutzer, sich anmeldet bei uns auf der Anlage, ist nicht gleich Administrator. Das ist wichtig, sondern kann als eingeschränkter Benutzer nur sehr, sehr wenig machen, bis ihn ein Administrator befördert und ihm die entsprechenden Rechte zuweist, sodass er auch beispielsweise eben einen Türschlossantrieb bedienen kann, was sonst nicht funktionieren würde. Okay. Was eben auch wichtig ist, es reicht nicht aus, einfach nur einen Code zu scannen auf der Basisstation. Es muss jemand vor Ort sein und auch nochmal eine Taste an der Basisstation betätigen. So als zusätzlicher Autorisationsschritt, dass es nicht ausreichend ist, jetzt den Code irgendwo vor Ort zu haben, ihn einzuscannen und schonend, wo bin ich auf der Anlage? Also zwei Faktor-Authentifizierung auch bei Smart Home. So könnte man es vom Prinzip nennen. Ja, ja, richtig. Nur, dass wir es nicht über Smartphone machen, weil wir ja eben keine Benutzerdaten haben, keine E-Mail-Adresse haben, keine Telefone haben, das was man sonst von Zweifaktor-Autorisierung ja eben kennt. Ja, das ist manchmal, also für den Kunden natürlich eine tolle Sache, aber für uns manchmal auch dann schwierig, genau eben so eine Autorisierung, so einen Vorgang dann auch für den Kunden bereitzustellen. Stimmt, stimmt. Aber alles, dann das zusätzliche Plus an Sicherheit bringt, nehmen die Kunden ja dann vermutlich auch gerne in Kauf.

Max Herrmannsdörfer: Kann das vorstellen? Ja, das ist definitiv so. Ja.

Max Herrmannsdörfer: Und die intelligenten Heizkörper und Wandthermostate sorgen für Sicherheit, Transparenz und effizientes Heizen. Im privaten Zuhause ebenso wie in professionell geplanten Smart Home Installationen. Als vollständig integriertes Smart Home System mit über 200 Produkten bietet HOMETIC IP ein breites, flexibles, kombinierbares Portfolio. Ideal für Neubau und Nachrüstung. Damit Fachbetriebe für ihre Kunden immer die passende, zuverlässige und zukunftssichere Lösung anbieten können. HOMETIC IP – Da kannst du dir sicher sein. Du hast vorher Alarmanlagen einmal genannt. Auch bei Alarmanlagen, ich wohne jetzt nicht in der Großstadt, aber ich weiß, manche Alarmanlagen, die sind sehr fehleranfällig. Da piepts und pfeifts ab und zu mal, wo es nicht pfeifen und piepen soll. Ist natürlich für einen selbst nervig, für anliegende Anwohner, für Nachbarn nervig. Was macht denn die gute Alarmanlage dann aus? Ich denke erstmal grundsätzlich eine fachgerechte Installation. Das ist wichtig. Ich kann die teuersten und besten Fenster und Türkontakte nehmen, die besten Bewegungsmelder nehmen, aber wenn ich die eben nicht korrekt in Betrieb nehme, nicht korrekt installiere, dann wird es zu Fehlalarm kommen. dir ein ganz einfaches Beispiel zu nennen. Bewegungsmelder im Außenbereich. Sehe ich immer wieder, dass die in Alarmlösung eingebunden werden. So habe ich das auch bei unseren Kunden durchaus schon mal gesehen. Und dann kann es natürlich zu einer Fehlauslösung kommen, wenn mein Schutzmodus gerade aktiv ist, ich nicht zu Hause bin und draußen läuft dann vielleicht doch mal ein größeres Tier durch diesen Bewegungsmelder durch, dann gibt es den Alarm. Und dann macht das System auch eigentlich alles richtig. Es hat was erkannt und es wird ein Alarm ausgelöst. Nur ich habe mich im Vorfeld vielleicht nicht genügend damit beschäftigt, ist das der richtige Aufstellungsort für diesen Bewegungsmelder? und möchte ich den tatsächlich auch nutzen für eine Sicherheitsfunktion oder möchte ich ihn vielleicht ausschließlich nur für eine Lichtfunktion einsetzen? Also ich laufe durch und was weiß ich, die Gartenbeleuchtung geht an. Das ist immer so bisschen Fluch und Segen zugleich. Viele unserer Produkte können in Doppelfunktion verwendet werden und werden dann natürlich auch in der Regel gerne in Doppelfunktion gleich eingesetzt. Musst ihr euch vorstellen, beim Anlernen werde ich direkt gefragt, beim Bewegungsmelder.

Max Herrmannsdörfer: Möchtest du den für Licht nutzen oder möchtest du den für Sicherheit nutzen? Oder möchtest du beides verwenden? So, und ich meine, da kennen wir uns alle gut genug. Wenn beides geht, klingen wir beides an. Nur dann kann es eben zu solchen Effekten kommen. Das gleiche eben mit Fensterkontakten. Auch da muss man sich im Klaren darüber sein, dass ich den Einbauort gut wähle. Und zum Beispiel bei uns gibt es jetzt Fensterkontakte, die arbeiten auf optischer Basis. Die klassischen Fensterkontakte, ich weiß nicht, ob sie dir bekannt sind, sind eher zweiteilig. Man hat einen Magnetkontakt und einen Magnetsensor. Man die in der Regel einigermaßen ausrichten, damit die dann auch genau erkennen, ist die Tür, wann ist das Fenster geschlossen oder geöffnet. Wir machen das mit einer Lichtschrankenbasis formuliert. Aber auch da gilt, wenn ich nicht in die Anleitung schaue und den Maximalabstand zwischen Fensterkontakt und Fensterflügel berücksichtige, dann kann es durchaus sein, dass da vielleicht durch irgendeine Lichtreflektion oder dergleichen doch mal plötzlich ein offenes Fenster kurzzeitig erkannt wird, obwohl das gar nicht geöffnet wurde. Man muss sich eben an die Einbauvorstiften und Einbauempfehlungen halten. Und dann bin ich der Meinung, sind die meisten Alarmsysteme auch recht zuverlässig. Das heißt, die meisten Fehler passieren aufgrund von falsche, ungenaue Installationen? Oder auch Programmierung. Auch das kann ja durchaus ein Thema sein. Es muss ja nicht alles jetzt auf der Hardware-Basis noch sein, sondern wir können uns natürlich auch die Frage stellen, was möchte ich für Fenster und Türen überhaupt absichern mit dieser Alarmfunktion, mit dieser Alarmanlage. Auch hier ein ganz, ganz einfaches Beispiel. Die Fensterkontakte typischerweise sorgen ja eben für eine Alarmauslösung. Wenn jemand zu Hause ist und Fenster geöffnet wird, geht die Sirene los. Ganz klassisch. so. Nur jetzt nutzen viele natürlich auch so eine Alarmfunktion in der Nacht. Die wollen ihr Haus ja auch nachts sichern. Dann ist jeder Fensterkontakt irgendwo eingebunden in dieser Alarmlösung. So und jetzt passiert Folgendes. Mitten in der Nacht wird es mir mal warm im Schlafzimmer. Ich laufe zum Fenster, mache das Ding auf Kipp. Und was passiert? Ich löse mir selbst den Alarm aus. So und das sind so Dinge, die in der Programmierung berücksichtigt werden müssen.

Max Herrmannsdörfer: Wie gehe ich mit Fenstern, vielleicht doch auch mal geöffnet werden sollen, trotz aktiviertem Schutzmodus, dass ich eben Einzelne eben auch rausnehme vielleicht aus dieser Konfiguration, auch vielleicht bei Bewegungsmeldern, ähnlicher Fall. Möchte ich vielleicht doch einfach manchmal nur eine visuelle Alarmierung haben oder muss es immer eine akustische Alarmierung sein? Da kann eben ja viel schiefgehen bei der Programmierung. Ja, wir versuchen den Kunden so gut es geht da an die Hand zu nehmen durch diverse Assistenten bei uns in der Homatik IP App, die schon sehr genau sagen, wo wird was eingebunden und wo möchte ich vielleicht auch, was weiß ich, im Anwesenheitsschutz doch mal einen Fensterkontakt rausnehmen, wie eben im Schlafzimmer oder aber auch, was dort wahrscheinlich Sinn macht, zumindest wenn ich zu Hause bin. Wenn ich dann aber das Haus vollständig verlasse, dann soll natürlich dieser Fensterkontakt durchaus mit in den Schutz übernommen werden. Also da gibt es eben viele Dinge, die zu beachten sind. Nicht nur eben bei der Auswahl des Montageortes, sondern eben auch bei der Programmierung des Systems. Und natürlich muss man sich auch die Frage stellen, welche Produkte möchte ich generell einsetzen für so eine Alarmlösung. Es gibt ja nicht nur Fensterkontakte und Bewegungsmelder, sondern eben ja auch ein bisschen drum herum. wie Rauchwarnmelder, die natürlich durchaus auch irgendwie in dieses Thema Sicherheit spielen, wenn gleich natürlich auch jetzt nicht als Alarmfunktion, aber auch da nur noch mal die Verbindung kurz herzustellen. Ich kann natürlich auch durchaus sagen, wenn ein Rauchwarnmelder Alarm auslöst, also Rauchwarnalarm auslöst, möchte ich auch gleich, dass alle Innensirenen, die zu meiner Alarmanlage gehören, auch mit auslösen. intensiv darauf hinzuweisen, irgendwas stimmt hier nicht in der Bude. Und wir nutzen jedes Produkt, das in der Lage ist, uns zu informieren, dass etwas nicht in Ordnung ist. Also auch da funktioniert die Vernetzung unter den einzelnen Produkten. Ja, ich glaube, das ist auch tatsächlich der ganz, ganz große Vorteil, wenn wir uns ein bisschen entfernen von der klassischen Alarmanlage hin zu sehr vielseitigen Smart-Home-Systemen, dass man wahnsinnig viel verknüpfen kann, verbinden kann.

Max Herrmannsdörfer: Wie jetzt das Thema, was ich gerade ansprach, Rauchweihmelder löst auch gleichzeitig Alarmsirenen mit aus oder aber auch eine Fluchtwegbeleuchtung, die ich einschalten könnte. Es wird raucherkannt, automatisch werden alle Lichter im Haus eingeschaltet. Sofern es noch möglich ist. Spannungsversorgung muss da natürlich noch gegeben sein. Das ist klar. Oder ich öffne direkt alle Rollos zum Beispiel, einen Fluchtweg zu eröffnen. Das sind alles so Funktionen, die man vielleicht anfangs gar nicht so auf dem Schirm hat, wenn man beginnt mit solchen Systemen. Und da haben wir eben versucht, in der App möglichst viele Assistenten einzubauen, die den Kunden gleich abholen. Nicht nur den Kunden, auch den Installateur, der vielleicht auch ursprünglich eben nur mit punktuellen Lösungen zu tun gehabt hat. Wie eben eine Alarmlösung, wie eine Zutrittslösung, wie eine Lichtlösung. Die gibt es ja in Hülle und Fülle. Nur wie kombiniere ich das eben in einem System? Da hört man aber jetzt schon raus, dass diese Systeme sich immer weiter und es gibt immer mehr Anwendungsfälle und die Vernetzung untereinander. Fast schon erstaunlich und erfreulich, wie gut das mittlerweile dann funktioniert. Jetzt wart ihr erst vor ein paar Tagen bei der Light and Building in Frankfurt. Ich kann mir vorstellen, ihr habt dort wahnsinnig viele Gespräche auch mit Fachanwerkern, mit euren Partnern, mit Installatoren geführt und habt Neuheiten präsentiert. Wohin gehen denn gerade die Trends im Bereich Smart Home? Ist es dann genau so was, die Vernetzung unter den Systemen? Ja, also Vernetzung unter Systemen ist tatsächlich ein ganz großes Ding. Nicht nur jetzt intern in einem System, also Produkte des gleichen Herstellers, sondern da geht es natürlich auch häufig die Frage, wie bekomme ich auch eine Anbindung an andere Systeme. Gerade so Systemintegratoren kommen dann natürlich auch öfter auf uns zu und fragen, wie kann ich, was weiß ich, HOMATIC IP jetzt zum Beispiel. mit einem Buchungssystem verbinden, in irgendwelchen Hotelbetrieben und dergleichen. da gibt es eben jetzt auch Möglichkeiten, sogenannte Plugins unser System zu erweitern. Wir haben da jetzt insbesondere MQTT und auch Modbus nochmal als Plugin vorgestellt, dass dann eben die Home-Control-Unit, das unsere Basisstation, nochmal erweitern wird. Aber ja, klar, also Verbindung zu anderen Systemen ist immer ein großes Thema.

Max Herrmannsdörfer: Und was natürlich auch ein großes Ding war auf der Messe, Thema Sicherheit. Wir haben es gerade angesprochen, haben uns sehr intensiv dazu ausgetauscht. Da gibt es eben jetzt einen ganz neuen Produktbereich, den wir auf der Messe vorgestellt haben. Das sind Kameras. Kameras ergänzend eben zu Bewegungsmeldern, zu Fensterkontakten. Und wenn ich da jetzt wirklich eine umfassende Lösung generieren möchte, dann würde ich fast sagen, kommen wir fast gar nicht mehr rum. unser System herum herum. Alles aus einer Hand, Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Alarmsirenenrauchwandmelder, Kameras und und und. Und alles spielt in einer Oberfläche zusammen. Und ich glaube, das ist einfach das Besondere. Wenn dann doch nochmal irgendwas fehlen sollte, dann habe ich die Möglichkeit, über Plugins auch Schnittstellen zu anderen Systemen zu schaffen. Du hast gesagt, es ist auch für den Fachhandwerker interessant, wie weit sich diese Technik mittlerweile entwickelt. Es ist ja ein ganzer Geschäftsbereich eigentlich. Thema Smart Home. gibt Betriebe, die sich rein auf Smart Home auch ausrichten und da passende Lösungen ihren Kunden anbieten können. Wichtig ist ja, es ist nicht nur eine Sache für Neubau, sondern auch Bestandsgebäude, Altbauten lassen sich mit Smart Home umrüsten. Kannst du vielleicht auch da mal ein, zwei Beispiele nennen, wie gut das tatsächlich funktioniert? Ja, ja, absolut. Also generell ist es so, dass wir einen Bestandsbauten ja eigentlich mal unseren Ursprung hatten. Ja, dadurch, dass wir mit einer Funk-Lösung an den Start gegangen sind, vor vielen Jahrzehnten, ja bereits schon, hatten wir immer die Möglichkeit, Bestandsbauten ja eben smart umzurüsten, zum Beispiel smarte Schaltaktoren dort zu platzieren, wo vorher der Lichtschalter war, oder eben auch mit Funk-Fensterkontakten dort zu arbeiten, wo eben keine Datenleitungen liegen an den Fenstern, Bewegungsmänner dort einzusetzen, wo eben keine Datenleitungen zur Verfügung stehen und und und. Aber es hat sich dann eben auch gezeigt, für Neubau braucht man durchaus auch nochmal was anderes. Nämlich da kommt dann doch oft die Frage, hat den nicht auch was kabelgebundenes, so ein bisschen wie aus dieser WLAN-Lan-Diskussion, die du ja sicherlich auch kennst. Also nichts ist schöner als Netzwerkanschluss nochmal irgendwo im Haus zu haben und nicht überall aus WLAN zurückgreifen zu müssen. So ähnliche Diskussionen ergeben sich dort dann natürlich auch im Neubaubereich, wo man noch

Max Herrmannsdörfer: Möglichkeiten hat, Leitungen zu verlegen. Und da gibt es bei uns das sogenannte Wired-System. Wired ist ein Bussystem auf Leitungsbasis. Da muss ich dann aber tatsächlich auch wirklich die Leitung von der Elektroverteilung bis in die einzelnen Räume immer ziehen, Datenleitungen ziehen. Der Aufwand ist natürlich ungleich größer, wie du dir vorstellen kannst, als wenn wir hier über eine Funkkommunikation sprechen. Aber dafür auch eben, nicht nicht über den Luftweg, sondern über eine Datenverbindung und die ist für viele dann doch noch mal ein Stück weit sicherer. Auch wenn sie tatsächlich der gleichen Verschlüsselung folgt, die wir auch im Funksystem verwenden. Aber ich komme auf jeden Fall keinesfalls in irgendwelche Reichweitenproblematiken hinein, auch wenn es da trotzdem Lösungen für gibt. Weil das tatsächlich ein häufig gefragtes Thema ist, komme ich eigentlich mit einem Funksystem. weit genug, auch einmal Alarmprodukte anzubinden. Also ja, kann man tatsächlich die Sorge nehmen. In den meisten Systemen gibt es eben entsprechende Reichweitenverlängerungen, die dafür sorgen, dass auch eine kabellose Verbindung entsprechende Reichweiten bietet. Ich möchte gerne noch eine weitere Frage zum Thema Sicherheit tatsächlich stellen. Egal ob Neubau oder Altbau, Bestandbau. Wir hatten Anfang dieses Jahres in Berlin einen großflächigen Stromausfall. Wie sieht es denn da aus? Auch das würde ich mal zum Thema Sicherheit fassen, wenn ich mein Zuhause mit Smart Home ausgestattet habe. Wie sicher bin ich denn, wenn mal wirklich der Strom weg ist, das Internet ausfällt etc.? Das ist in der Tat nochmal eine wirklich interessante Frage, die man jetzt aber auch vielleicht nicht für jedes System pauschal beantworten kann. Ich kann aber mal aus Sicht von HOMATIC IP sprechen. wie wir damit umgehen. Also grundsätzlich muss man sich erstmal die Frage stellen, läuft eigentlich jede Verbindung über den Server? Das ist Fragestellung Nummer eins, weil wenn jede Verbindung über den Server läuft, dann bin ich ja schon mal schlecht aufgestellt bei Stromausfall oder bei Internetausfall. Dann öffnet mir jemand, was weiß ich, das Fenster. Der Fensterkontakt registriert das, möchte eigentlich einen Befehl in die Cloud oder zu irgendeinem Server schicken und der Server sagt aber...

Max Herrmannsdörfer: komm ja kann nichts von dir, weil ich empfange dich nicht. ist keine Internetverbindung da, also kann ich auch nicht die Alarmsirene auslösen. Das wäre etwas, das sollte man als erstes prüfen, können die Produkte auf direktem Weg miteinander kommunizieren. So, und das war uns immer wichtig, das ist auch heute immer noch ein Hauptthema bei der Entwicklung, der technischen Ausgestaltung, dass die Produkte die zu einem Bereich gehören, auch immer direkt miteinander kommunizieren. Das beginnt bei Rauchwarnmeldern, ja, vernetzte Rauchwarnmelder, löst einer aus, muss der natürlich auch einen anderen auslösen können, ohne dass da irgendein Weg über Basisstationen läuft oder über Internetverbindung läuft. Aber auch ein Fensterkontakt, der sollte halt direkt mit einer Alarmsirene kommunizieren können, damit eben, wenn er geöffnet wird, automatisch der Befehl ganz ohne Umweg an die Alarmsirene übermittelt wird. So, da ist jetzt erstmal die Serververbindung die Frage. Wird diese Programmierung, die hinter der Alarmfunktion liegt, serverseitig bereitgestellt oder auf der Zentrale, die bei mir zu Hause ist? Das ist die erste Frage, die man sich stellen muss. Wenn sie auf der Zentrale bei mir zu Hause ausgeführt wird, dann habe ich schon mal den Vorteil, dass keine Internetverbindung notwendig ist. Also es wird auch ein Alarm ausgelöst, wenn die Internetverbindung nicht zur Verfügung steht. Aber es wird nicht zwingend ein Alarm ausgelöst, wenn ein Stromausfall vorhanden ist. die Basisstation ja spannungsversorgt sein müsste. Und das ist dann eben der nächste Step, dass man sagt, nein, die Produkte, sprechen nicht mal über die Basisstation, sondern die sprechen auf direktem Wege miteinander. So wie das bei uns jetzt der Fall ist. Und da Fensterkontakte in der Regel Batterie versorgt sind und auch unsere Alarmsirenen eben Batterie versorgt oder sogar mit einem kleinen PV-Panel ausgestattet sind, funktionieren die immer. Auch bei Stromausfall oder eben auch wenn keine Serververbindungen da sind. Okay. Ich bekomme zwar keine Nachricht mehr hier in meinem Smartphone. Ja, gut, das ist dann so. Ja, ohne Internetverbindung, auch keine Verbindung in die App.

Max Herrmannsdörfer: Dementsprechend natürlich dann auch keine Darstellung. Da ist jetzt ein Alarm irgendwie aufgetreten. Aber lokal dort geht dann tatsächlich die Sirene an. und gleichermaßen gilt das natürlich auch für so Dinge wie Türschlösser, ne? Smarte Türschlösser. Die sollten nicht über eine Cloud laufen. Ja, dann du im aller schlimmsten Fall stehe ich mit meinem Smartphone eben vor der Haustür, möchte öffnen oder auch mit einem Keypad oder mit einem Code eingabe Geräte die Tür öffnen. Ja, und dann geht der Weg vom Code Eingabe Gerät über irgendeine Cloud an irgendein Server. Der sagt dann wieder dem Türschluss Antrieb Jetzt darfst du öffnen. Ja, ich habe da den richtigen Befehl erhalten. Ja, und ich meine, komm, wir wissen beide Internet. Ja, klar ist schon recht ausfallssicher, aber genau in dem Moment, wo du vor der Tür stehst, ja, hältst aus. Okay, und da können eure, eure Systeme aber eine Lösung anbieten. Habe ich rausgehört. Weil sie eben in ihren eigenen Lösungen immer auf direktem Wege miteinander sprechen. Ja. Sei es der Türschlossantrieb, der direkt mit einer Fernbedienung spricht oder aber auch direkt eben mit einem Keypad zum Beispiel auch kommunizieren kann. eben auch, wenn wir über eine zentralen Funktion sprechen. Ja, es gibt ja auch vielleicht größere Szenen, die dann nicht auf direkten Wege laufen sollten, sondern eben doch die Zentrale benötigen. Dann haben wir mit der Home Control Unit auch eine Zentrale, ganz ohne Internetverbindung ebenfalls all diese Szenen auslösen kann. Aber sie braucht eine Spannungsversorgung da. War glaube ich wichtig, dass wir diesen Punkt nochmal wieder aufgenommen haben, weil das ist ja für den Fachanwerker schon auch ein Thema, was er von seinen Kunden auch wieder gespielt bekommt. Gerade wenn es so aktuelle Reanlässige gibt, wo mal länger mal kein Strom, kein Internet zur Verfügung steht. Ja, absolut. Sollte man schon mit berücksichtigen, dass die Geräte eben auch autark ohne Internetverbindung weiterarbeiten, so wie man es im Vorfeld programmiert hat? richtig. Holger, wir kommen schon zum Ende unseres Podcasts. Kannst du mal nochmal ein paar Tipps zusammenfassen für Fachhandwerker? Was soll man jetzt aus diesem Gespräch, aus diesem Podcast mitnehmen ins tägliche Tun auf die Baustelle zu den Kunden in die Häuser? Was ist wichtig?

Max Herrmannsdörfer: Ja, also ich glaube, was man einfach nochmal kurz erwähnen kann, ist, es einen großen Vorteil bietet, wenn man eben weggeht von diesen klassisch punktuellen Lösungen. Also nicht eine reine Alarmanlage, nicht eine reine Zutrittslösung verbauen, nicht eine reine Lichtlösung verbauen, sondern schauen, dass man ein System bekommt, das in den eigenen Lösungen in Kombinationen dann große Vorteile bieten kann. Wie eben zum Beispiel automatisches Öffnen der Rollos im Rauchwarnfall. Also irgendwie, das Haus steht unter Rauch, dann generieren wir direkt einen Fluchtweg. Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt, zumal es auch für den Kunden andere Vorteile noch gibt. Ich spreche da zum Beispiel noch mal von den Fensterkontakten. Fensterkontakte, die in der Alarmlösung ausschließlich nur eben für die Alarmierung zuständig sind. Die kann ich in einer Smart Home Lösung natürlich auch in der Heizungssteuerung verwenden. Ich meine, wir wollen doch alle auch bisschen Geld sparen. Wir wollen das Geld nicht zum Fenster rauswerfen. Wenn die Heizung läuft und ich mache das Fenster auf, dann soll, also ich kenne es gar nicht mehr anders, dann soll die Heizung automatisch runterfahren. Da will ich nicht hinlaufen und runterdrehen oder das auch wieder mal vergessen und für draußen heizen. Das soll automatisiert geschehen. Und das kann ich eben alles toll mit diesen Produkten gleichzeitig realisieren. Ein Fensterkontakt muss nicht mehr ausschließlich für die Alarmlösung zuständig sein. Nein, er kann auch gleichzeitig eben im Bereich Heizung, Steuerung tätig werden. Er kann auch vom Prinzip mir direkt das Licht einschalten. Ich mache die Haustür auf, komme abends nach Hause, mache die Haustür auf und direkt wird das Licht im Flur eingeschaltet. und ich glaube, da muss man sich einfach mal so ein bisschen Ja informieren, welche Lösung es da gibt und wie die Kombination dieser Geräte dann eben auch im Detail aussehen kann. Bei vielen Systemen ist das leider selber so ein bisschen trial, also selber ein bisschen ausprobieren, welche Möglichkeiten habe ich da und ich glaube da haben wir einfach mit unserem System einen tollen Vorteil, dass uns eigentlich immer irgendwelche Assistenten an die Hand nehmen und sagen, du hast den Fensterkontakt, dann nutze den doch auch für die Haltsinnsteuerung und für die Sicherheitsfunktion.

Max Herrmannsdörfer: nur mal ein Beispiel zu nennen. Letzte Frage Holger, was ist denn für dich persönlich dein liebstes Smart Home Gadget? Ja, das kann ich relativ leicht beantworten. Das ist in der Tat der Türschlossantrieb. Also ich lieb den wirklich. Ich hab den seit vielen, vielen Jahren im Einsatz. Wir haben auf der Messe jetzt gerade ein neues Modell nochmal vorgestellt und ich genieße das einfach, wenn man im Urlaub ist und zum Beispiel, ich sag mal, die Nachbarn oder auch die Schwiegereltern vielleicht mal zum Blumen gießen nach Hause kommen müssen oder auch vielleicht den Postkasten einfach nur mal entleeren sollen. Dann stehen sie vor der Tür, klingeln einmal kurz durch und dann kann ich direkt aus dem Urlaub, egal wo ich bin, die Haustür öffnen und die Gäste oder auch die Familie reinlassen. Das ist schon wirklich eine tolle Sache und gerade auch mit Kindern, die dann keinen Schlüssel mehr mitnehmen müssen, sondern einfach Entweder über ihr eigenes Smartphone. Ich meine, wir mal ehrlich, die meisten Kids haben ja doch irgendwie schon das Smartphone in der Tasche. Darüber die Tür öffnen oder über einen Code, den sie einfach eingeben. Das ist ein echter Komfortgewinn und aus meiner Sicht auch Sicherheitsgewinn. Holger, und mit diesem Beispiel beenden wir unsere heutige Podcast Folge. Ich danke dir ganz recht herzlich, dass du zu Gast warst bei uns in der E-Show. Ich würde sagen, alle Infos verlinken wir in den Show Notes und klickt mal rein. Montags 16 Uhr bei YouTube. bei HOMATIC IP dann mal am Livestream teilnehmen. Ja, wir freuen uns sehr. Also wie gesagt, ist mal eine klassische FAQ Runde oder wenn wir mal was Neues am Start haben, dann präsentieren wir das natürlich auch dort. Also jeder Handwerker auch gerne eingeladen, dort seine Fragen loszuwerden und live eine Antwort zu bekommen. Wir freuen uns auf jeden Fall. Holger, danke dir ganz herzlich. Alles Gute und bis bald. Ciao. Dir hat diese Folge gefallen? Dann abonniere diesen Podcast, keine Folge mehr zu verpassen. Wir freuen uns auch über eine 5-Sterne-Bewertung bei deiner Podcast-Plattform. Dieser Podcast ist eine Produktion der Handwerker Radio GmbH. Weitere Informationen findest du unter www.handwerker-radio.de

Max Herrmannsdörfer: Diese Folge wurde unterstützt von HOMATIC IP, dem Smart Home System für alle Gebäude.

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