#72 Dominik Tietz & Rainer Thies: Strom statt Sprit – Chancen der E-Mobilität für Handwerksbetriebe

Shownotes

In dieser Folge des E-Show Podcasts dreht sich alles um Elektromobilität im Handwerk. Moderator Max Herrmannsdörfer und Co-Moderator Sascha Brakmüller sprechen in zwei Interviews über Praxiserfahrungen, Chancen und Herausforderungen beim Umstieg auf E-Fahrzeuge.

Im ersten Interview berichtet Dominik Tietz, Elektrotechnikermeister aus Rheinland-Pfalz, von seinen Erfahrungen als E-Mobilitäts-Pionier. Sein Betrieb hat bereits über 100.000 elektrische Kilometer mit Smart, e-Crafter und ID.Buzz zurückgelegt. Dominik erzählt, warum er aktuell unfreiwillig wieder auf einen Diesel umsteigen musste und warum die größte Hürde aus seiner Sicht „im Kopf" sitzt.

Im zweiten Interview spricht Rainer Thies, Geschäftsführer von MHC Mobility Deutschland und Österreich, über betriebliche Mobilitätskonzepte fürs Handwerk. Er erläutert, warum bei Transportern noch Zurückhaltung herrscht, wie Handwerksbetriebe über flexible Testphasen Erfahrungen sammeln können und warum steigende Kraftstoffpreise die Nachfrage aktuell deutlich anheizen.

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Max Herrmannsdörfer: E-Show. Elektrohandwerk, Smart Building und Elektromobilität. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des E-Show Podcasts. Ich bin Max Herrmannsdörfer und heute geht es bei uns ums Thema Elektromobilität und die Einsatzmöglichkeiten für Handwerksbetriebe. Mein Kollege Sascha Brackmüller von WhatsApp und ich haben dazu mit Dominik Tietz gesprochen. Er ist Elektrotechniker Meister und Inhaber von Elektrotechnik Tietz in Rheinland-Pfalz und ist selbst großer Verfechter der Elektromobilität. Außerdem habe ich mit Rainer Thies gesprochen. Er ist Geschäftsführer von MHC Mobility Deutschland und Österreich und unterstützt Handwerksbetriebe bei der Umsetzung von Mobilitätskonzepten. Wir starten jetzt rein mit dem Interview von Dominik. Kurz zur Einordnung Dominik war zu dieser Zeit in Barcelona bei einer Messe. Entschuldigt deshalb bitte die etwas schlechtere Audioqualität. Jetzt geht's aber los, viel Spaß! Was macht deinen Betrieb aus? Was seid ihr für ein Elektrobetrieb? Ja, also wir sind ein kleiner Elektrobetrieb mit sechs Mitarbeitern. Bei uns alles grün-verrückt, wie man sagen möchte. haben kurzem sogar den Elmer Marken Award im Dezember gewonnen. Wir sind stark auf Instagram unterwegs und haben uns auf KNX und auf E-Mobilität spezialisiert. Und zum Thema der heutigen Folge, nutzen E-Mobilität. Seit 2020, 2021 haben wir mit dem ersten Betriebsfahrzeug voll elektrisch angefangen und sind da bis heute Feuer und Flamme für. Also Smart Home, ein Thema, Elektromobilität, andere Thema. Sag einmal, wie viele Elektrofahrzeuge nutzt ihr aktuell? Was sind das für Modelle? Also aktuell haben wir leider nur noch eins. Aber ihr hattet mal drei, oder? Genau, wir hatten mal drei. Das ist ein bisschen der Fluktuation geschuldet. Wir hatten anfangs einen Smart, so als hinterherfahrt Fahrzeug. Dann hatten wir einen Aircrafter, mit dem wir ultrazufrieden waren. Auch wenn er nur eine Reichweite von knapp 100, 120 Kilometer hatte. Und mir jeder sagte, um Gottes Willen, das ist ja kein Fahrzeug. Wir haben aber meistens 60 Kilometer noch in der Batterie gehabt, wenn wir jetzt zurückgekommen sind. Wir arbeiten sehr viel um den Kirchturm drum herum und dann brauch ich halt keine 500 Kilometer.

Max Herrmannsdörfer: Und ja, mein ID-Bus, den man vielleicht am häufigsten sieht, auch bei Instagram und so, den fahre ich bis heute. Habe ich mir auch zum Jahreswechsel schon einen neuen bestellt, weil das Leasing zu Ende geht. Also ich kriege jetzt im Juni die neuere Version davon quasi. Es gab hier intern dann Facelift. Und ja, wir wollten auch weiterhin tatsächlich einen großen haben, aber VW wollte uns den nicht aus dem Leasing rausgeben. Also die haben gesagt, nein, wir würden ihn Ja, also wir durften ihn nicht rauskaufen, wir durften ihn nicht weiter leasen und da wir aber leider doch VW-Kinder sind, mussten wir tatsächlich wieder ein Diesel kaufen, zu leasen. Fand ich sehr, sehr schade und man konnte uns vom VW auch keine schlüssige Erklärung dafür geben, warum das so ist. Wir wären ihn sehr gerne weitergefahren. Keine Ahnung, vielleicht steht er in Wolfsburg jetzt in irgendeinem Museum, an den Hannover sind die ja, weil die sagen, guck hier, es hat wirklich einer gemacht mit dem Ding, aber... Ich war total begeistert davon, die Mitarbeiter auch. es war ein tolles Teil. Zumal ich sagen muss, wir haben jetzt den neuen Crafter. Also eigentlich klingt es gegen VW, aber mit dem neuen hatten wir tatsächlich schon ein bisschen Theater. Das war ein bisschen schade, wenn dann die Batterie nicht geladen ist und das Auto nicht startet. Und dann denkt man so, das passiert den halt bei einem E-Auto nicht. Zumindest dass der, ja klar, wenn die Batterie nicht geladen ist, sehe das auch, aber dass diese 12V Batterie leer ist und man da irgendwo steht und abgeschleppt werden muss, ist dann schon echt uncool. Vielleicht von mir jetzt die Frage, wie sind denn grundsätzlich deine Erfahrungswerte, was den Praxiseinsatz gibt? Also ihr habt es ja ein bisschen auch, glaube ich, deswegen gemacht, weil ihr gut Marke damit machen könnt. Aber wie ist denn jetzt dein Fazit, gerade von den drei Fahrzeugen, was den klassischen Service-Einsatz als Fahrzeug betrifft? Ja, also ich bin absolut begeistert davon. Also der ID.Bus ist ein Top-Fahrzeug. bin ich immer begeistert, freue ich mich auch einfach, es sieht toll aus. Wir haben ihn natürlich so gestaltet wie wir ihn in Kenhettin. Der Smart war ein super Beifahrfahrzeug, also klein, elektro, verrückt und damals hatte ja wirklich, da hatte doch keiner ein Elektroauto, das war so, da kamen die ersten i3s raus und dann kam der Smart um die Ecke, alle haben das belächelt und das wird sich nie durchsetzen. ja, zack haben wir Anfang 2026 und na ja, jetzt können wir was ganz anderes sagen. Und auch der Aircrafter.

Max Herrmannsdörfer: Es war wie gesagt einfach eine tolle Erfahrung und ich kann da echt nichts schlechtes drüber sagen. Und wenn man dann immer einer sagt, ja, wenn die Batterie dann mal leer ist und so, ja, aber wenn dein Tank leer ist, das halt auch, fährt das Auto auch nicht. Klar, das Tanken geht vielleicht etwas schneller an der Topfsäule, aber ich sag mittlerweile hat man dieses Ladeproblem ja auch in den Griff bekommen. Anfangs gab es ja allein so dieses Problem, die 10.000 verschiedene Ladekarten und dann konnte die Karte aber nicht damit und dann konnte man dabei jetzt nicht tanken oder laden. Ach, das war ja grauenhaft am Anfang. Das muss man wirklich dazu sagen. Aber mittlerweile wir haben eine DKV-Tankkarte, die halte ich, egal wo in Europa irgendwo eine Ladesäule und dann lade ich, egal welches Auto. Das ist einfach zum Glück da. Ja, gut geworden das Thema. Wie hattet ihr das? Also wahrscheinlich du hast halt das Fahrzeug auch mit nach Hause genommen, haben das deine Monteure auch mit nach Hause genommen? Wie lief das mit dem Aufladen über Nacht dann oder habt ihr das am Firmensitz gemacht? Die Autos wurden immer im Firmensitz geladen. uns nimmt eigentlich außer mir sein Fahrzeug mit nach Hause. Heißt, stand dann immer abends am Firmengebäude. Damals hatten wir leider auch noch keine PV-Anlage, also konnten wir da tatsächlich auch nicht viel aus der Sonne nutzen. Das haben wir mittlerweile, also heißt mein ID-Bus, kann ich dann immer schön zum schönsten Sonnenschein, kann ich ihn raus zum Laden stellen. Ist natürlich immer optimal. Das macht natürlich ein bisschen Freude, wenn man dann sagen kann, jetzt ist gerade günstig. Und ich sag mal, wir haben wahrscheinlich jetzt insgesamt, ich sag mal mit allen Autos, privat fahre ich auch noch Elektro, ich sag mal haben wir locker 150.000 Elektrokilometer schon hinter uns. Also das ist gar kein Problem. Also der ID.Bus hat jetzt 40.000, ich glaube der Crafter ist mit, lass mich nicht lügen, 20.000, 22.000 oder so. Der ist smart ähnlich. Und mein Audi auch. Ne, der auch schon 40.000. Also ja, roundabout, also gut über 100.000 auf jeden Fall haben wir schon elektrisch abgerissen. Ja, es geht bei einer Ladesäule nicht. Das ist nun mal so. Aber es kann auch mal eine Tankstelle geschlossen haben. ich kann dieses total verteufeln. Ich glaube, das ist mehr so eine Prinzipiensache. Wenn einer das nicht will, dann will er es auch nicht. Und ich will da auch keinem mehr überreden. Also ich kriege nichts anderes mehr. Auch privat werde ich in Zukunft nur noch Elektro fahren. Ich bin davon überzeugt und freue mich damit.

Max Herrmannsdörfer: Also, PHV-Anlage habt ihr, habt ihr einen Pufferspeicher noch dabei, dass ihr über Nacht tatsächlich dann auch laden könnt von eurem eigenen Strom oder wird das dann eingespeist? Nein, tatsächlich haben wir keinen Pufferspeicher aktuell. Ist aber jetzt für dieses Jahr als Investition geplant und wird jetzt nachgezogen quasi. Da wir jetzt über Nacht, Prinzip mein Auto steht nachts nicht in der Firma, sondern bei mir zu Hause, heißt der Akku würde mir dann in der Firma auch nicht viel bringen. Also so versuche ich natürlich als Chef, bin ich selber viel auch in der Firma. und versuche es dann über die Schiene zu lösen, ich dann mein Auto entsprechend dann dynamisch lade, sobald die Sonne dann da ist. Den ID.Bus, den nutzt du aber ganz normal im Alltag. Also wenn du auf eine Baustelle fährst, dann fährst du mit dem ID.Bus dahin. Genau. Der ist voll ausgestattet, der hat ein Werkstattsystem hinten drin, ausgestattet mit L-Box und allem möglichen. Also wenn ich dann selber auf der Baustelle bin, dann fahre ich da mit und bin da auch sehr happy mit. Jetzt hast du ja unfreiwilligermaßen wieder zurückwechseln müssen zu einem Dieselfahrzeug. Wenn du mal den direkten Vergleich ziehst zwischen einem Dieselfahrzeug und einem E-Betriebsfahrzeug, gerade wenn es den Crafter geht, wo siehst du Vor- und Nachteile? Klar, leere Batterie, hast du erwähnt. Was sind noch weitere Punkte, wo du sagst, da hat das E-Auto aus deiner Sicht die Nase vorne? Ja, allein ich sage mal dieses dynamisch schön vorheizen, also dass diese Funktion, so ein E-Auto mit sich bringt, dass man morgen kann, morgens 7 Uhr ist das Auto schon vorgeheizt und so. Ja, gut, klar geht auch mit dem Diesel, mit der Standheizung, aber das ist alles Sonder, Sonder, Sonder, Sonderausstattung, die würde man jetzt nicht unbedingt immer bestellen, aber bei einem E-Auto ist das eine Regel-Serien-Ausstattung. Also so kenne ich es mit allen Autos, die wir haben. Und das ist halt eine sehr angenehme Sache. Und der größte Vorteil ist, dass elektrisch ist. Wir hatten dann nachher sogar ein großes Ladegerät im Auto mit einem 32-Ap-Anschluss und dann quasi eine Mowila Wallbox, dass wenn wir mal irgendwo weiter hingefahren sind und sagen wir, wir fahren von uns bis nach Köln eine Stunde, das hätten wir geschafft und dann hätten wir zur Not den ganzen Tag auf der Baustelle laden können, abends hier zurück zu fahren. Ist jetzt vielleicht nicht so die Routine, die man jeden Tag machen wollte, aber das war durchaus möglich. Und mittlerweile mit den Schnell-Ladestationen ist das auch, mein Gott, dann hält man mal 20 Minuten an und dann kommt man auch wieder nach Hause.

Max Herrmannsdörfer: Also ich weiß nicht, wie das manche anders sehen. Wenn du jetzt die Wirtschaftlichkeit betrachtest, also du hast ja den Vergleich wie es vorher war, halt mit Verbrennern und auch mit den E-Vorzeugen, würdest du sagen, das rechnet sich schon, je nachdem was man für einen Umkreis seine Kunden-Clientel hat? Was ist deine Anschätzung dazu? Ja, also tatsächlich, auf den Cent haben sie nie ausgerechnet, aber wenn man natürlich schon sieht, damals gab es auch 0 % Kfz-Steuer. Das sind halt alles so Sachen, natürlich einen Haufen Geld sparen. Damals war das allerdings der erste Aircrafter, der war natürlich im Leasing erheblich teuer. hat, ich glaube, 700 Euro hat der gekostet. Das musste man schon wollen. Das war tatsächlich Pionierarbeit. Das muss ich dazu sagen. Das war jetzt nicht so, auch der war gerade günstig im Leasing, nehme ich jetzt, sondern das war wirklich so, pass mal auf, wir machen jetzt mal was, was sonst keiner hat. Das war auch beim Visionär erst smart so. Der war natürlich recht günstig, aber dieser der war schon ordentlich teuer. muss man wirklich sagen. Auch der erste ID-Bus, den ich jetzt noch fahre, der war ordentlich teuer. Mittlerweile haben die Preise sich ja alle etwas entspannt und tatsächlich so bisschen ans Markttniveau angepasst, auch durch Konkurrenz und sowas. Ich denke, mittlerweile ist es wesentlich wirtschaftlicher wie damals. Allein durch die hohe Leasingrate und so war das wahrscheinlich nicht das wirtschaftlichste. Das war aber auch nicht mein Fokus. Für mich war immer, sind Elektriker, wir fahren elektrisch und wollen da so bisschen Pionierarbeit leisten und haben da Freude. Da musste man also auch so ein bisschen auf die Förderung achten und wenn man da so Angebote hat, dann ist das glaube ich auch relativ schnell sehr, sehr spannend. Ihr habt euch ja auch auf die Immobilität beruflich konzentriert oder seid da auch Fachbetrieb. Wenn du jetzt zum Beispiel einen Kunden hast, der einen Handwerksbetrieb hat und dich dazu anfragt, was würdest du denen empfehlen oder was fragst du erstmal für Kriterien ab und was würdest du ihm empfehlen, was er machen sollte, ob mit PV-Anlage mit Pufferspeicher. Wie würde deine Ladeinfrastruktur da aussehen, was du so empfehlt? Kannst du da pauschal was sagen? Ja, pauschal ist immer sehr schwierig. Man muss sich halt angucken, was ist das auch für ein Betrieb. Interessant ist natürlich, dass es ein Betrieb ist, tagsüber viel Strom selber verbraucht oder so ein Betrieb wie wir, wo im Prinzip nur die Computer den ganzen Tag laufen. Das kommt sehr darauf an, was man halt dann auch an Dachfläche hat.

Max Herrmannsdörfer: Wenn man jetzt kein Name in irgendeinem Reihenhaus mit einer Garage in Firma hat, dann wird es halt sowieso schwierig. Daher ist es pauschal sehr schwierig zu beantworten. Hast du vielleicht irgendwie ein Beispiel, was du zuletzt installiert hast? Also du musst ja keinen Namen nennen, so dass man halt irgendwie so ein Praxisbeispiel nennen kann? Also wir haben tatsächlich ein ganz praktisches Beispiel. Da haben wir die PV-Anlage tatsächlich nicht gebaut. Also das machen wir auch grundsätzlich nicht. Wir bauen keine PV-Anlagen. Aber wir machen alles dahinter. Da haben wir eine Anlage übernommen, hat 60 kW. Und da wurde jetzt dann in unserem, also wir haben dann mit jemand anderem zusammengearbeitet. dem Rahmen haben wir dort die Batterie nachgebaut und tatsächlich E-Mobilität, Säulen aufgebaut. Da geht es dann ein Tonstudio, ist natürlich dann auch schon energetisch den ganzen Tag bisschen was unterwegs. Also da wird Musik produziert, da laufen die ganzen Tag sehr viele Netzwerke und Tontechnik. Und da hat das schon sehr Spaß gemacht, mal so und natürlich Wärmepunkten, das ist halt alles recht neu. Ja, da macht das Sinn. Der Kunde ist happy, der hat jetzt auch ein E-Auto da, nur diese zwei. Und ja, so macht das am Ende auch Sinn. Du hast so ein paar Hürden vorher angesprochen, die sich in den letzten Jahren verbessert haben. Ladesäulen-Thematik, wie kann ich an ZAPF-Säulen oder an E-Ladesäulen bezahlen? Wie ist der Preis gestaltet? Trotzdem irgendwie kommt die Elektromobilität noch nicht so hundertprozentig in Schwung. Das ist jetzt nicht nur im Handwerksbereich so, sondern auch im privaten Bereich. Es wird zwar immer mehr, aber nicht so, wie man sich das vielleicht vor ein paar Jahren noch erhofft hatte. Wo liegen die größten Hürden? Tatsächlich glaube ich, die größte Hirse ist der Kopf in Deutschland. Das ist alles schlecht. Wir wollen alle wir wollen alle Verbrenner weiterhin fahren. Es ist sehr, sehr, sehr viel Überzeugungsarbeit, so wie ich das die letzten Jahre feststelle. man redet mit Leuten, sagen dann, ja, okay, hast schon recht, für dich macht das Sinn, auch mit diesen 100 Kilometern von dem E-Crafter zum Beispiel. Aber es kommt mir immer der klassische Handwerker entgegen, der so 50 plus ist. Ach, das ist doch alles driss, sagt man bei uns im Rheinland, das ist alles driss, das braucht keiner. Da kannst du ja noch nicht mal bis nach Köln mitfahren oder so. Aber ich sag immer, so ein E-Auto im Firmenkontext muss einfach zur Firma passen. Das ist so. Wenn du jetzt...

Max Herrmannsdörfer: Keine Ahnung, bist du Logistiker und willst von hier nach Spanien täglich fahren? Ich bin jetzt in Spanien. wenn ich jetzt von Spanien nach Deutschland zurückfahren würde jeden Tag, dann ist das das falsche Fahrzeug. Aber ansonsten ist das eine sehr, sehr gute Angelegenheit, da was zu tun an der Stelle. Also ich finde das eine ganz klasse Angelegenheit. es hat sich ein großes, es hat sich sehr viel getan die letzten Jahre. Ein großes Unbedenken ist schon passiert und sieht ja auch im privaten Kontext die E-Autos sprießen aus dem Boden. Wir hätten uns das damals bei der Wallbox Forderung gewünscht. hat noch jeder gesagt, ach, nee, brauchen wir doch nicht. Da war diese Forderung da, haben sehr viele Leute ausgeschlagen, die jetzt anrufen und sagen, du, jetzt bräuchte ich dann doch eine Wallbox. Ja, schade jetzt. Jetzt musstest du wieder zurückgehen von drei Elektroautos auf ein Elektrofahrzeug. Trotzdem, du bist ein Fürspräger für die Elektromobilität. Hast du vor in Zukunft einen Betrieb? Brauchst du noch weiter zu elektrisieren, wenn es wieder die Möglichkeit gibt? Auf jeden Fall. wir sind dran tatsächlich als nächstes vielleicht wieder statt dem Smart so einen kleinen Wagen zu holen. ein Renault R5 steht momentan hoch auf dem Kurs. Der würde uns da sehr interessieren. Als kleines Refro-Fahrzeug und dann in unserem ja ikonischen Firmendesign. Ich glaube, das könnte eine ganz coole Ikone werden. Also wie der ID.Bus auch. Wie gesagt, ich habe gerade einen neuen nachbestellt. Also da ist auch der nächste im Vorlauf. Und wenn die Crafter mal am Ende ihrer Leasingzeit sind, hoffe ich, dass VW da mal eine Schippe die Entwicklung drauf gekippt hat und wir dann vielleicht einen Aircrafter 2 haben und dann investieren wir da auch wieder rein. Sehr, gerne. Ich bin da dabei. Ich kann da nur eine Gute zu erzählen. Was würde ich dir halt Betrieb empfehlen? Wo sollte er drauf achten, wenn er tatsächlich jetzt auf E-Mobilität umsteigt? Sollte er auf Förderangebote gucken? auf Technik gucken oder was Cyber Sicherheit oder keine Ahnung was wäre so deine Empfehlung? Also wo wir darauf achten, sollte man einfach informieren wie groß die Laderäume sind. ist ein Thema was noch ein kleiner Knackpunkt ist. Dadurch, dass die Bedingungen groß sind, sind oft die Laderäume etwas kleiner als bei den vergleichbaren Benzimodellen oder so. Also beim E-Craft da war der zum Beispiel mit hohem Ladeboden wie der Verbrenner als ALRA zum Beispiel und auch der ID-BUS ist innen drin eher so ein Mittel

Max Herrmannsdörfer: Packung zwischen einem Caddy und einem T6 würde ich sagen. Also kein vollwertiger Transporter innen drin aus meiner Sicht, womit man aber durch das arbeiten kann. Im unteren Bereich kann man trotzdem zwei Meter durchladen und so. es ist jetzt nicht unmöglich, aber man sollte sich schon mit den Fahrzeugen vorher bisschen identifizieren, wo sind so die Besonderheiten und so was. Dominik, dann danken wir dir ganz recht herzlich, dass du hier zu Gast warst bei uns im Podcast und ja, weiterhin viel Erfolg mit der Elektromobilität und Smart Home bei dir. bei Elektrotechnik Tietz. Danke dir. Vielen Dank und danke für eure Zeit und Grüße aus Barcelona. dir, mach's gut. Ciao, ciao. Das war also der Blick aus der Praxis mit Dominik Tietz. Jetzt kommen wir zum zweiten Interview und das gibt nochmal neue Einblicke in die Elektromobilität. Ich habe mit Rainer Thies von MHC Mobility gesprochen. Erklär uns doch mal kurz und knapp, was macht MHC Mobility genau? Genau, also MRC Mobility kümmert sich im Grunde die betriebliche Mobilität von gewerblichen Kunden. Also wann immer der Kunde, der Gewerbekunde Mobilität braucht, stehen wir quasi parat. Betriebliche Mobilität, wenn wir da mal allgemein darüber sprechen, was bedeutet das jetzt genau? Das heißt im Grunde, dass wir dafür Sorge tragen mit dem Fuhrpark, den wir haben und unseren Kunden zur Verfügung stellen, dass der Kunde eben seinem Geschäft nachgehen kann. Also wir helfen ihm. dass er sich auf seine Arbeit fokussieren kann, sein Gewerk, auf welche Dinge auch immer. Und dafür liefern wir Fahrzeuge. Und Handwerksbetriebe zählen dann unter anderem auch zu euren Kunden oder die eure Dienste dann Anspruch nehmen, oder? Unbedingt sogar. Das ist tatsächlich eines unserer Fokusthemen. alles, was wir haben, ein Schwerpunkt mit dem ganzen Thema rund Handwerk, das ist eine Kernkompetenz von uns und deswegen ja. Wie läuft da die Zusammenarbeit mit dem Handwerk? Genau, kannst du da mal so einen kleinen Einblick geben. Wie ist da so der Prozess? Naja, also im Grunde wendet sich der Handwerker an uns, wenn er irgendwie Mobilität braucht. Das heißt, irgendwo ein Fahrzeugbedarf, ob es ein Transporter ist mit einem Regaleinbau oder vielleicht auch eine Pritsche, sage ich mal. Auch das kommt vor, also eine Doppelkabine mit Pritsche. Und wir helfen ihm dann im Grunde, dass er von uns Fahrzeuge bekommt in einem sehr flexiblen Modell. Er kann die Fahrzeuge also jederzeit nach Bedarf quasi an.

Max Herrmannsdörfer: Ich weiß ja, ihr habt mit MHC Mobility vor ein paar Monaten zwei Umfragen gemacht im Handwerk, wie Elektromobilität angenommen wird. Bleiben wir mal allgemein dabei. Wie ist denn der aktuelle Stand Elektromobilität im Handwerk? Ja, ist natürlich, also erstmal gibt es auch eine relativ große Zurückhaltung. Das hat insbesondere damit zu tun, ich mal gerade das Thema E-Fahrzeuge hat man ja im PKW Bereich schon. Naja, da spürt man schon eine relativ große Zurückhaltung, auch wenn sich das mittlerweile gebesserte. Hier sprechen wir aber insbesondere über Transporter. Und das ist natürlich nochmal ein ganz anderes Thema, weil man dann eben auch über andere Reichweiten spricht, über das Nutzungsverhalten, über Lademöglichkeiten, die Beladung von Fahrzeugen, also welchen Nutzlast. Also viele spannende Themen, wo wir merken bei unseren Kunden, dass da noch deutlich mehr Zurückhaltung ist als im Pkw-Bereich. Du hast die Anforderungen genannt, die auch Handwerksbetriebe dann an ihre Fahrzeuge natürlich haben. weit ist denn die Industrie, die Autohersteller? Kann man sagen, dass es mittlerweile genügend Fahrzeuge gibt, die sich auch für den Handwerksbetrieb tatsächlich eignen? Also da kommt es tatsächlich drauf an, welchem, also welches Gewerk führt man im Grunde aus? Also sag mal, klassische Kastenfahrzeug, also ein Kastenwagen mit Elektroantrieb. gibt es heute schon eine sehr, sehr gute Auswahl. Und wenn man in der Nutzlasse, sag ich mal, bis 1,5 Tonnen unterwegs ist, auch dann passt das gut. Und das ist in der Regel eben der Handwerker. Für den ist das ausreichend. Werden die Fahrzeuge größer, dann wird es heute noch schwierig. Oder auch bei anderen, ich sag mal, anderen Fahrzeugarten, so wie eine Doppelkabine mit Pritsche, da sind wir dann eher im Baubereich, da ist es noch schwer. Ok, aber auch da geht die Entwicklung ja weiter und du hast diese Zurückhaltung genannt, die aktuell noch vorherrscht im Handwerk. Was meinst du, woran liegt das konkret? Liegt es tatsächlich an Unwissenheit oder man vertraut noch eher auf das Alte, auf den Diesel oder auf den Benziner? Was du, was spielen da für Faktoren rein? Da sind ganz, ganz viele Faktoren spielen eine Rolle. Es gibt zum einen gibt es eine gewisse Unsicherheit, was die, ich sag mal, Werthaltigkeit der Fahrzeuge.

Max Herrmannsdörfer: betrifft. Also wenn ich mir heute ein Fahrzeug anschaffe, muss ich im Grunde planen, wenn das vier, fünf Jahre in der Nutzung ist, was ich dann mit dem Fahrzeug mache. Und das ist gerade bei E-Fahrzeugen schwer kalkulierbar. Also welches Risiko trage ich quasi als Handwerker, wenn ich das Fahrzeug irgendwann mal wieder verkaufen muss. Das ist natürlich ein Thema. Und dazu gehört im Grunde das ganze Thema Kostenstruktur. Also was kostet mich eigentlich ein E-Fahrzeug und wie... finde ich eine gute Basis, das für mich zu kalkulieren und einschätzen zu können. Die Kosten, das ist natürlich mit einer der größten Punkte, ich, worüber sich Handwerksbetriebe, Inhaber, Geschäftsführer dann auch Gedanken machen. Lohnt sich das denn tatsächlich für mich? Ich weiß, man kann das nicht pauschalisieren, aber ich stelle die Frage trotzdem, für wen lohnt sich denn der Umstieg dann auf Elektromobilität? Ja, kommt, das hängt natürlich mit vielen Faktoren zusammen. Also zum einen, wie setze ich die Fahrzeuge ein? Also was ist mein Einzugsgebiet, in dem ich meinem Gewerk nachgehe? Heißt also, bin ich irgendwo im Stadt- oder größeren Stadtbereich unterwegs, kann ich ein E-Fahrzeug besser einsetzen, als wenn ich tatsächlich lange Strecken habe? Und dann ist natürlich auch die Frage, inwiefern kann ich das in meinem Gesamtkonzept? Also bin ich sowieso schon in dem im grünen Gedanken, sage ich mal, Also beschäftige ich mich mit Photovoltaik, mit eigener Ladeinfrastruktur. Je größer ich das Thema mache und konzeptionell durchdenke, desto mehr Sinn macht es dann letztendlich auch. Wenn ihr Handwerksbetriebe beratet und da die besten Lösungen aufzeigt, du hast jetzt Photovoltaik als Beispiel angesprochen. Ich glaube, sobald jemand den grünen Gedanken hat und sagt, ja, ich versuche mich selbst mit Strom zu versorgen. Ich versuche auf meinen CO2-Fußabdruck zu setzen. Ich glaube, dann kann man die Leute schon mehr für Elektromobilität gewinnen. Aber was sind so für euch die Faktoren, wo ihr dann auch Handwerksbetrieben dazu ratet? Probiert doch einfach mal ein Elektrofahrzeug aus. Genau das ist das richtige Wort, probieren. Die Möglichkeiten sind ja heute gegeben.

Max Herrmannsdörfer: den Kunden und den Handwerkern im Grunde mal Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen, damit die einfach mal ausprobieren können. Warum nicht mal für sechs Monate oder zwölf oder wie lange auch immer ein Fahrzeug einsetzen und schauen, wie ich in meinem Betrieb damit zurechtkomme. Und dabei spielt auch ein ganz, ganz großes Thema, sag ich mal, eine Rolle für den Handwerk. Und das ist in der Regel ja, dass der Handwerker mit dem Fahrzeug eben sein Geld verdient. Also der muss damit eben zum Kunden, Aussteller die Dinge. im Grunde fertigzustellen oder welche Dinge auch immer zu machen. Das ist eines der großen Bedenken, die in der Regel auch die Handwerker haben. Bin ich mit einem E-Fahrzeug genauso sicher unterwegs, einem Gewerk nachzugehen, wie eben mit einem Diesel- oder Benzinfahrzeug? Da braucht man ganz flexible Lösungen, Dinge, wo man auch schnell dem Handwerk helfen kann, wenn mal ein Fahrzeug ausfällt. Wenn ich mal eine Panda habe oder ein... An einen Unfall oder sonstige Dinge. Da muss ja eben Hilfe da sein, weil das Auto verdient Geld. Diese Unsicherheit, über die wir jetzt schon gesprochen haben, resultiert die auch ein bisschen aufgrund politischer Voraussetzungen, aufgrund eines vielleicht nicht immer ganz stringenten Kurses, wohin soll es gehen mit der Elektromobilität. Wir hören immer wieder viel vom Aus des Verbrenner-Auses. Deutschland verschiebt die Ziele immer öfter. Auch EU-weit gibt es da Diskussionen. Wie stark beeinträchtigt das den Ausbau der Elektromobilität? Also aus meiner Sicht so gut wie gar nicht. zumindest nicht negativ. Das Thema wird vorangehen. Das Thema wird irgendwann, ich sag mal in sechs, sieben, acht Jahren werden wir 70, 80 Prozent aller neue Fahrzeuge elektrisch zuglassen. Da gehe ich ganz stark von aus. Es wird immer noch ein Rest mit Benzin und diese Fahrzeuge geben. Aber das Thema, damit werden wir vorangehen. Ob das nachher dann nun 100 Prozent sind, weil man eben ein entsprechendes Gesetz erlässt quasi oder 70, 80 Prozent spielt dabei aus meiner Sicht nur eine untergeordnete Rolle, das Thema wird vorangehen. Jetzt sind wir gerade in einer kritischen, auch weltpolitischen Lage. sehen der Diesel, ich bin heute Morgen an der Tankstelle vorbeigefahren, war glaube ich bei 2,24 Habt ihr da?

Max Herrmannsdörfer: jetzt speziell auch in den letzten Wochen verstärkt schon Anfragen bekommen, wie es mit Elektromobilität aussehen könnte. Spielt sowas eine Rolle? Also wir merken, dass es jetzt wieder mehr wird. Also insbesondere in letzten Tagen oder in den letzten zehn, 14 Tagen. Das merkt man. Also alles, was im Grunde sich draußen bewegt an Kraftstoffpreisen im Diesel- und auch Pazienbereich. bewegt positiv quasi den Zeiger für Elektromobilität. Das ist so, das merken wir an den Anfragen. Und da müssen wir uns darauf vorbereiten, dass unsere Kunden dann eben auch Fahrzeuge bekommen können, ist für uns natürlich auch ein Thema. Wir müssen planen, müssen Fahrzeuge organisieren, damit unsere Kunden oder wir die Bedarfe der Kunden decken können. Das ist dann tatsächlich die Wirkung, die spüren wir schon. Gibt es denn irgendwelche Vorurteile, mit denen du gerne mal aufräumen würdest zum Thema Elektromobilität? Kommt euch da immer irgendwas entgegen, wo du mal sagen möchtest, ne, stimmt so nicht, so läuft es tatsächlich in der Praxis. Fällt dir da irgendwas ein Rainer? Naja, ganz viele Themen sind natürlich oder haben mit der Reichweite der Fahrzeuge zu tun. Und da muss man sagen, auch im Transporterbereich hat sich das so positiv entwickelt, dass das heute in der Regel für den Handwerker zumindest gar kein Thema mehr ist, weil die Fahrzeuge eine ausreichende Reichweite haben. Also gerade die neuen Transporter, auch größeren, da ist man schnell bei 300-350 Kilometern und das reicht in der Regel bei weitem aus, damit der Handwerker sein Gewerk nachgehen kann. Dann gibt es aber sicherlich auch Themen, was ich schon gesagt habe, was das Fahrzeug am Vertragsende noch wert. Also wenn ich in das Risiko geben, ein Fahrzeug kaufe, muss ich im Grunde einschätzen, was es in drei, vier, fünf Jahren noch wert ist. Und das ist schwierig tatsächlich. Deswegen gibt es eben Fachunternehmen, die sich genau damit beschäftigen. Unser Risiko ist es oder wir können es einschätzen, was das Fahrzeug noch wert ist. Also das ist natürlich ein Thema und die Ladeinfrastruktur. Auch das immer ein großes Thema, weil, naja, also Ladepunkte sind wichtig. Also gerade im städtischen Bereich ist das natürlich enorm wichtig, auch sicherlich für den Handwerker.

Max Herrmannsdörfer: Aber da hat sich so viel schon getan in den letzten Jahren. Es gibt mittlerweile so viele Ladepunkte, die dann vielleicht auch den einen oder anderen Vorteil sogar bringen, was Parken oder sonstige Dinge betrifft, zum Gewerk zu kommen, Grunde zum Kunden zu kommen. Weil du sagst, Wert am Ende des Leasings spielt immer eine Rolle. Gibt es da einfach noch wenig Vergleichswerte? Oder warum unterscheidet sich das so krass von einem Verbrenner? Ja, ist also die technologische Entwicklung, sage ich mal, bei einem E-Fahrzeug ist deutlich schneller im Zyklus als bei einem Verbrenner. haben wir ein paar hundert Jahre, vielleicht nicht, aber ein paar Jahrzehnte Vorsprung. Richtig, genau, genau. Und wenn wir uns anschauen, wie sich die Reichweite der E-Fahrzeuge in den letzten Jahren entwickelt hat. Heute hat man Fahrzeuge, die 600, 700 Kilometer schaffen. Das waren vor vier, fünf Jahren, waren das noch 250 Kilometer. Da macht man sich Gedanken, was macht man mit dem Fahrzeug, das eben vor vier, fünf Jahren angeschafft wurde und das jetzt zurückgeht, finde ich dafür noch einen guten Absatz. Und das sind natürlich Themen, wo man auch nachvollziehbar seine Bedenken hat. Aber das ist eben eine unserer Kernkompetenzen, ich mal genau diese Einschätzung durchzuführen. Da seid ihr dann wiederum als Partner gefragt, den Kunden, den Handwerksbetrieb zu beraten. Was ist jetzt das Richtige in dem Moment? Womit bist du die nächsten Jahre gut unterwegs? Ja, exakt. Vielleicht schließe ich da jetzt die letzte Frage gleich mit an Rainer. Wenn sich jetzt ein Handwerksbetrieb bisher noch wenig mit Elektromobilität befasst hat und da aber Interesse daran hat oder einfach merkt, der Verbrenner ist es irgendwann nicht mehr für meinen Betrieb. Wie startet man da am besten rein? Mit welchen ersten Schritten kommt man in den Bereich Elektromobilität? Ich meine, ich hatte es vorhin schon gesagt, dass man im Grunde mal ausprobiert, dass man sich im Grunde mal Fahrzeuge nimmt und sagt, ich nehme jetzt mal einen Testballon für sechs oder zwölf Monate und schaue an, wie das in meinen Betrieb reinpasst. Dazu bekommt man Tankkarten, Ladekarten, dann eben auch an der öffentlichen Ladeinfrastruktur laden zu können und kann sich an das ganze Thema mal ranfühlen. Ich verstehe auch die Bedenken, ich total dabei. Wenn man keine Erfahrungswerte hat, dann ist es

Max Herrmannsdörfer: ist es schwierig, man über die Theorie im Grunde spricht. Und dann ist so ein Test, Fahrzeuge einfach mal auszuprobieren, schauen, passt das in mein Gewerk, in mein Nutzungsverhalten, passt die Nutzlast dieser Fahrzeuge für mich, dann ist das ein guter Weg. Und das kann man tatsächlich auch über euch machen. Also so eine Testphase von ein paar Monaten wäre möglich. Richtig, genau. Also wir stellen im Grunde unseren Kunden Fahrzeuge ab einem Monat zur Verfügung. Die kann er testen. Wir sind auch da auf das Handwerk, die Handwerker vorbereitet, also gerne auch mit dem Regaleinbau und solche Dinge, die man natürlich braucht und die wir dann auch bei einer langen Laufzeit gerne auch individualisieren für den Handwerker. Aber grundsätzlich haben wir eben alles ab einem Monat können wir zur Verfügung stellen. Rainer, dann hoffe ich, dass wir mit diesem Interview so ein bisschen das Bewusstsein für Elektromobilität im Handwerk auch schärfen konnten. Ich danke dir ganz herzlich, dass du zu Gast warst hier im e-Show Podcast. dir alles Gute und vielleicht sieht man sich mal bei irgendeiner Elektromesse. Würde mich freuen. Danke dir. Danke Max. Machs gut.

Max Herrmannsdörfer: Das wars mit der E-Show. Dir hat diese Folge gefallen? Dann abonniere diesen Podcast, keine Folge mehr zu verpassen. Wir freuen uns auch über eine 5-Sterne-Bewertung bei deiner Podcast-Plattform. Dieser Podcast ist eine Produktion der Handwerker Radio GmbH. Weitere Informationen findest du unter www.handwerker-radio.de

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